[Nói B2] – Bài thi nói tiếng Đức B2 mẫu theo định dạng Goethe

4 phút Bài thi nói tiếng Đức B2 mẫu theo định dạng Goethe giúp các bạn hình dung ra được phần thi nói tiếng Đức B2 theo định dạng Goethe sẽ diễn ra thế nào

[Nói B2] - Bài thi nói tiếng Đức B2 mẫu

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4 phút

Bài thi nói tiếng Đức B2 mẫu

Dưới đây là một bài thi nói tiếng Đức B2 mẫu theo định dạng Goethe. Bài viết giúp các bạn hình dung ra được phần thi nói tiếng Đức B2 theo định dạng Goethe sẽ diễn ra như thế nào và cách bạn thực hiện phần thuyết trình cũng như phần thảo luận ra sao.

Để nắm vững cấu trúc cũng như yêu cầu của phần thi nói tiếng Đức B2, các bạn có thể đọc bài: Hướng dẫn nói tiếng Đức B2.

Phần thi mẫu sẽ gồm các đề sau:

Phần thuyết trình:

  • Methoden zum Deutschlernen
  • Verkehrsmittel

Phần thảo luận:

  • Sollte Studieren kostenlos sein?

Các kí hiệu viết tắt:

  • P: giám khảo
  • A: thí sinh A
  • B: thí sinh B

Vortrag

P: Dann beginnen wir jetzt mit der Prüfung. Diese Prüfung hat zwei Teile. In Teil 1 halten Sie einen kurzen Vortrag, Sie haben ein Thema ausgewählt und vorbereitet. Wir hören Ihnen zu und stellen anschließend Fragen zu dem Vortrag.

Noch ein Tipp: Versuchen Sie, möglichst frei zu sprechen, und strukturieren Sie Ihren Vortrag mit einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss.

Wer möchte beginnen?

A: Ich kann gerne anfangen. Also, ich möchte über Methoden zum Deutschlernen sprechen.

Ich finde das Thema ist sehr interessant, weil wir ja alle unsere Erfahrungen damit haben.

Zuerst möchte ich darstellen, welche verschiedenen Formen es meiner Meinung nach gibt und welche Vor- und Nachteile diese Methoden haben.

Eine Methode, die mir am besten gefallen hat, möchte ich dann näher beschreiben.

In der Schule habe ich schon etwas Deutsch gelernt, ich war gut in Grammatik, das war schon gut. Der Vorteil war, dass ich gut und ohne Fehler schreiben konnte. Aber ich konnte nicht gut sprechen und in Situationen reagie­ren. Wir haben das ganz wenig geübt. Als ich dann nach Deutschland kam, war der Unterricht ganz anders.

An er­ster Stelle stand hier die Kommunikation und zwar in Situationen, wie sie wirklich passieren können. Sprechen ohne Angst, Fehler zu machen. Denn das ist das Problem bei der Methode mit Grammatik. Ich denke zu lange nach, ob ein Wort, ein Artikel oder so, richtig ist, und kann dann nicht mehr reagieren. Ich sage dann gar nichts mehr.

Wir haben auch viel ohne Lehrbuch gelernt, mit Bewegung, zum Beispiel mit kleinen Theaterspielen. Wir haben auch eigene Geschichten geschrieben, mit viel Fantasie, das war sehr gut und ich habe so viel gelernt.

Eine andere Methode, die ich interessant finde, ist die Arbeit mit Liedern und Musik.

Ich persönlich kann mir Wörter besser merken, wenn ich sie singe. Das hat jedoch nicht allen Spaß gemacht. Es ist schwer, Musik zu finden, die allen gefällt.

Im Moment interessiere ich mich für E-Learning, also Online-Lernen. Das finde ich auch sehr sinnvoll und es hilft mir beim Lernen. Abschließend möchte ich sagen, dass ich es aber auch hier wichtig finde, dass man immer auch in wirklichen Situationen Deutsch übt. Auch wenn man online lernt.

Der Nachteil beim E-Learning ist, dass man seinen Gesprächspartner nicht persönlich sieht und nicht wirklich reagieren lernt. Ich meine aber, das ist am wichtigsten.

P: Was mich noch interessieren würde: Wie haben Sie mit Bewegung Deutsch gelernt? Was haben Sie da gemacht?

A: Naja, zum Beispiel mit Pantomime. Zwei Personen spielen eine Szene, die anderen müssen raten, was pas­siert. Danach mit Worten.

P: Das ist Interessant. Vielen Dank

(zu B:) Haben Sie auch noch eine Frage?

B: Ja, zur Grammatik. Findest du, dass Grammatik denn nicht wichtig ist? Wie soll ich sprechen, wenn ich immer Fehler mache?

A: Doch, aber auch Grammatik kann man anders lernen. Auch mit Bewegung. Zum Beispiel: Es gibt einen Satz. Jeder bekommt einen Zettel mit einem Wort aus dem Satz. Dann stellen sich alle so auf, dass es einen korrekten Satz gibt. Das haben wir oft gemacht. Wenn Grammatik­lernen Spaß macht, kann man das besser behalten.

P: Vielen Dank für Ihren Vortrag.

(zu B:) Dann könnten Sie bitte mit Ihrem Vortrag beginnen? Worüber werden Sie sprechen?

B: Ich möchte gern über das Thema Verkehrsmittel sprechen.

Über das Thema wird heute viel diskutiert, weil es vor allen Dingen in den Städten immer mehr Probleme mit Verkehrsmitteln gibt. Es gibt zu viele Autos, das ist sehr schlecht für die Umwelt, das wissen wir alte, aber was tun? Ich möchte einige Alternativen vorstellen, auf der einen Seite den öffentlichen Nahverkehr, auf der anderen Seite das Fahren mit dem Fahrrad.

Danach möchte ich über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Verkehrs­mittel sprechen. Ich werde auch die Situation in meinem Heimatland mit der Situation in Deutschland vergleichen.

Zum Schluss möchte ich darauf eingehen, welches Ver­kehrsmittel ich am besten finde.

In Madrid bin ich immer mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Es war zwar nicht gut für die Umwelt, es gibt viele Staus, aber ich bin nicht auf die Idee gekommen, mit dem Fahrrad zu fahren, das war mir einfach zu gefährlich. Hier in Frankfurt habe ich inzwischen Radfahren erst wirklich gelernt. Und hier ist es auch möglich. Es gibt zwar auch hier immer noch zu wenige Fahrradwege, aber ich finde, die Autofahrer haben gelernt, auf Radfahrer Rücksicht zu nehmen.

In Spanien finde ich, sind sie viel aggressiver. Hier ist es zum Beispiel auf vielen Straßen erlaubt, in Ein­bahnstraßen mit dem Rad in die andere Richtung zu fahren, und die Autofahrer akzeptieren, dass sie dann langsamer fahren müssen, wenn ein Fahrrad kommt.

Eine andere Möglichkeit, zur Arbeit zu kommen, sind natürlich die öffentlichen Verkehrsmittel.

Hier ist aber das Problem, dass U- und S-Bahnen ziemlich teuer sind und sehr oft Verspätung haben. Ich fahre inzwischen mit dem Fahrrad zur Arbeit. Das Fahrrad hat den Vorteil, dass es gut für die Umwelt ist und auch gut für die Gesundheit. Ein Problem ist natürlich das Wetter. Wenn es regnet oder schneit, macht Radfahren keinen Spaß.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass man wahr­scheinlich einen Mix braucht. Fahren mit dem Fahrrad, bei schlechtem Wetter nimmt man Bus oder U-Bahn. Haben Sie Fragen?

P: Ja. Sie haben am Anfang Ihres Vortrags über die Probleme für die Umwelt durch den Autoverkehr gesprochen. Meinen Sie denn, das Fahrrad könnte dieses Problem lösen?

B: Nein, für mich ist das eine Alternative. Aber natürlich wird man auf das Auto nicht verzichten können. Ich finde aber, dass nicht jeder mit dem eigenen Auto fahren muss. In jedem Auto nur eine Person? Es gibt inzwischen viele Angebote, sein Autos zu teilen oder Autos nur für kurze Zeit zu mieten, wenn man sie braucht.

P: Danke.

(zu A:) Haben Sie auch noch eine Frage?

A: Ja, denkst du, dass Elektroautos eine Möglichkeit wären?

B: Ich bin mir nicht sicher. Für die Umwelt vielleicht, aber die Menge der Autos würde dadurch ja nicht abnehmen. Und in Städten brauchen die Menschen Platz zum Leben. Wo sollen Kinder spielen, wenn überall Autos parken? Nein, die Zahl der Autos muss weniger werden.

Beispiel für einen Gesprächsverlauf zu Teil 2

(Diskussion führen)
P: Wir kommen jetzt zum Teil 2. In Teil 2 führen Sie gemeinsam eine Diskussion. Es geht um die Frage, ob Studieren kostenlos sein soll. Erklären Sie, welchen Standpunkt Sie vertreten und warum. Gehen Sie dann auf die Argumente Ihres Gesprächspartners ein. Am Ende sagen Sie uns bitte, ob Sie dafür oder dagegen sind.
A: Ich bin der Meinung, dass Studieren kostenlos sein soll,

weil dann alte die gleichen Chancen haben, egal, wieviel Geld sie haben oder ihre Eltern. Was meinst du dazu?

B: Ich bin mir nicht sicher.

Wenn jeder studieren kann, gibt es immer mehr Studenten. Die Universitäten sind jetzt schon sehr voll. Und der Unterricht wird dann schlechter. Zu viele Studenten, zu wenige Professoren, zu wenig Platz für die Vorlesungen.

A: Du bist also der Auffassung, keine Studiengebühren ist ein Nachteil?
B: Ja, die Universitäten brauchen, finde ich, Studien­gebühren, um sich zu finanzieren.

Wenn es keine Studien­gebühren gibt, haben sie weniger Geld urid sie brauchen dann noch mehr Geld für die vielen Studenten, die alle kostenlos studieren können. Wer soll das bezahlen?

A: Ich bin keine Politikerin, aber das ist Aufgabe des Staates.

Das muss dann aus Steuern bezahlt werden. Ich finde, Bildung ist einfach wichtig für die Gesellschaft, dann muss die Politik auch Geld dafür ausgeben. Ich möchte aber noch was sagen zu deinem Argument, der Unterricht würde schlechter, wenn Studieren kostenlos ist.

B: Nein, so habe ich es nicht gemeint.

Ich habe gesagt, der Unterricht kann schlechter werden, wenn es dann nicht mehr Professoren, mehr Hörsäle usw. gibt.

A: Ja, gut. Aber wenn Studieren Geld kostet, müssen Studenten aus armen Familien jobben gehen, um das Studium zu finanzieren.

Sie haben keine Zeit zum Studie­ren und Lernen, und wenn sie an der Uni sind, muss der Prof immer alles nochmal wiederholen – dann wird die Qualität des Unterrichts auch schlechter. Aber es stimmt, wenn die Unis immer voller werden, ist das ein Problem.

B: Ja, ich bin Ja auch deiner Meinung,

dass alle Men­schen die Möglichkeit haben sollen zu studieren, nur wie? Ich finde es besser mit Krediten. Also, die Studenten könnten billige Kredite bekommen, vom Staat, oder Kre­dite ohne Zinsen. Und mit der Möglichkeit, das Geld lang­sam zurückzuzahlen. Was denkst du?

A: Ja, was du gesagt hast, wäre vielleicht auch eine Mög­lichkeit.

Aber vielleicht so, dass Studenten aus armen Familien nichts zahlen müssten. Die Studenten, die mehr Geld haben, könnten dann, wenn sie es brauchen, ja einen Kredit aufnehmen.

B: Du hast recht. Das wäre eine gute Lösung.

Ich möchte jetzt gerne noch etwas anderes zu unserem Thema sagen. Man darf nicht vergessen: Wenn etwas Geld kostet, hat es einen Wert. Das ist meine Erfahrung. Was ich sagen will ist: Wenn Jetzt Universitäten voll­kommen kostenlos sind, wird es Studenten geben, die mal kommen, dann wieder zu Hause bleiben. Also hätten Studiengebühren schon einen Sinn. Weißt du, was ich meine? A: Ja, das ist ein weiteres Argument. Darüber muss man auch nachdenken.

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